Der geduldete Faschismus — Die größte nicht gestellte Schuld Japans im Nachkrieg

Seit 67 Jahren hat Japan den in den Nachbarländern verbreiteten Faschismus der Anti-Japan-Erziehung unbeachtet gelassen. Dieser Essay stellt die Verantwortung der japanischen Intellektuellen scharf infrage, die weder die Vereinten Nationen noch die internationale Öffentlichkeit angerufen haben.
2016-08-27
Der folgende Aufsatz wurde am 30.08.2012 veröffentlicht.
Der Faschismus, der siebenundsechzig Jahre lang nach dem Krieg tatenlos hingenommen wurde.
In der Geschichte der Menschheit hat kein anderes Land seine Kriegsverantwortung so umfassend getragen wie Japan.
Und dennoch setzen die Nachbarländer Korea und China auch siebenundsechzig Jahre nach Kriegsende einen Faschismus fort, der sich Anti-Japan-Erziehung nennt, und immer dann, wenn es darum geht, die jeweilige Regierung an der Macht zu halten, oder wenn die Wut eines Volkes, das im Faschismus mit einem geistigen Alter von zwölf Jahren eingeschlossen ist, sich endlich gegen die eigene Führung richten könnte, lassen sie dieses bemitleidenswerte Volk stets anti-japanische Parolen erheben.
Dass die japanischen Berufskulturschaffenden angesichts dieses Zustands siebenundsechzig Jahre lang weder eine Klage bei den Vereinten Nationen eingereicht noch auch nur das Mindeste getan haben, etwa Meinungsanzeigen in führenden amerikanischen Zeitungen zu schalten, um diese Zustände anzuprangern, macht sie alle ausnahmslos zu Versagern und Durchgefallenen.
Ohne den Faschismus zu verurteilen, der siebenundsechzig Jahre lang unbestreitbar direkt vor ihren Augen existierte, was soll dann der Sinn von Anti-Atomkraft-Demonstrationen sein.
Glauben sie wirklich, dass man auf diese Weise Hiroshima und Nagasaki gerecht werden kann.
Der Faschismus, der siebenundsechzig Jahre lang nach dem Krieg tatenlos hingenommen wurde.

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