Sehr geehrte Frau Premierministerin Takaichi.—Die Zeit ist gekommen, die Nachrichtenredaktion der NHK aufzulösen und die Rundfunkfrequenzen der Privatsender sofort zu versteigern—
Die Berichterstattung der NHK hat den Bereich des Hinnehmbaren längst überschritten.
Dieser Beitrag kritisiert die visuelle Inszenierung gegen Premierministerin Takaichi, die manipulative Wirkung der NHK-Berichterstattung, die anhaltend antiamerikanische und anti-Trump geprägte Darstellung, das Verschweigen der historischen Bedeutung der Verhinderung einer iranischen Nuklearbewaffnung sowie die strukturellen Privilegien der privaten Fernsehsender in Japan.
Gefordert werden die Auflösung der Nachrichtenredaktion der NHK und die sofortige Einführung von Frequenzauktionen, um den japanischen Informationsraum zu normalisieren.
Sehr geehrte Frau Premierministerin Takaichi,
es ist nicht länger hinnehmbar, die NHK in ihrem jetzigen Zustand weiter bestehen zu lassen.
Vorhin habe ich ungewöhnlicherweise die 21-Uhr-Nachrichtensendung der NHK, „News Watch 9“, gesehen.
Was dort ausgestrahlt wurde, war eines journalistischen Organs unwürdig.
Die Regierungskoalition ist bei der Verabschiedung des Haushaltsentwurfs für das laufende Haushaltsjahr gezwungen, unter äußerst schwierigen parlamentarischen Bedingungen zu agieren.
Im Oberhaus hat die LDP bekanntlich ihre Mehrheit deutlich verloren.
Die Opposition nutzt dies schamlos aus und setzt ihre bloße Obstruktion fort.
Sie denkt von vornherein nicht an das Volk.
Woran sie denkt, ist allein die eigene mediale Präsenz und das fortgesetzte Regieren durch Angriffe auf die Regierung im Gleichklang mit den alten Medien.
Damit hat sie erneut ihr wahres Wesen offengelegt.
Sogar den Vorschlag der Regierungsseite, auch am Samstag weiter zu beraten, hat sie zurückgewiesen.
Die Regierung bereitet sich derweil vorsorglich sogar auf ein Übergangsbudget vor.
Was die NHK in Wahrheit hätte berichten müssen, war diese skandalöse Haltung der Opposition.
Stattdessen tat sie etwas völlig anderes.
Sie zeigte ein Foto von Premierministerin Takaichi, bei dem nicht einmal erkennbar war, aus welchem Anlass es stammte, teilte den Bildschirm, platzierte links das Gesicht der Moderatorin und rechts das Gesicht der Premierministerin und ließ diese Darstellung lange auf dem Bildschirm stehen.
Schon diese Machart war nicht mehr hinnehmbar.
Mehr noch: Das Bild der Premierministerin wurde auf dem Bildschirm sichtbar zittern gelassen.
Diese Abnormität.
Diese kindische und bösartige Machart.
Ich weigere mich, so etwas Journalismus zu nennen.
Es handelt sich um eine primitive Inszenierung, die dem Zuschauer einen bestimmten Eindruck einpflanzen soll, und sie ist für einen angeblich öffentlichen Rundfunk absolut unzulässig.
Wenn es Einwände oder Kritik gibt, dann soll man sie offen mit Worten und Logik vortragen.
Stattdessen versucht die NHK, durch visuelle Effekte Spott und Abneigung gegenüber der Premierministerin zu erzeugen.
Ein solches Vorgehen hat jede Würde und jede Zurückhaltung verloren, die einer Nachrichtenorganisation abverlangt werden muss.
Und ausgerechnet die NHK, die sich selbst ständig als „öffentlicher Rundfunk“ bezeichnet, betreibt dies ganz ungerührt.
Das ist eine Schande für Japan.
Eine solche Ausstrahlung weiter zu dulden, bedeutet nichts anderes, als der Welt selbst zu zeigen, dass Japan zu einem Land mit erschreckend niedrigem zivilisatorischem Niveau geworden ist.
Die NHK ist in der Realität ein staatsähnlicher Rundfunk Japans.
Zumindest wird sie von vielen Bürgern so wahrgenommen.
Und eben diese NHK setzt ein derart unerträgliches Verhalten fort.
Die Phase, in der man dies noch hätte übersehen dürfen, ist längst vorbei.
Sie müssen eine Entscheidung treffen.
Die Regierungsparteien müssen eine Entscheidung treffen.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dieser abnormen Haltung der NHK frontal entgegenzutreten.
Vage Ermahnungen und ein opportunistisches Weiter-so werden nichts ändern.
Erforderlich ist vielmehr, dass die NHK als Institution und als Organisation klar und unmissverständlich Verantwortung übernimmt.
Japan wieder aufzubauen, ist nicht nur eine Frage der Wirtschaft oder der Sicherheitspolitik.
Es ist auch eine Frage dessen, was den Bürgern Tag für Tag über Augen und Ohren eingegeben wird.
Solange der Verfall im Kern der Berichterstattung unangetastet bleibt, ist eine nationale Erneuerung unmöglich.
Dass die privaten Fernsehsender als Tochtergesellschaften großer Zeitungen inzwischen einen Zustand erreicht haben, der jenseits jeder seriösen Diskussion liegt, ist eine offenkundige Tatsache.
Dass sie öffentliche Frequenzen zu Preisen nutzen dürfen, die in entwickelten Ländern völlig undenkbar wären, ist ein Überbleibsel eines unzulässigen Systems politischer Gefälligkeiten.
Die überwältigende Mehrheit der Bürger lehnt dies ab.
Mehr noch: Sie ist darüber empört.
Diesen Sendern weiterhin derartige Sonderprivilegien einzuräumen, kommt einem Vergehen der Regierung am eigenen Volk gleich.
Frequenzauktionen müssen ohne Verzögerung eingeführt werden.
In entwickelten Ländern sind Zuschläge in Höhe von über einer Billion Yen keineswegs außergewöhnlich.
Schon aus den Frequenzen der fünf großen Privatsender ließe sich nahezu die finanzielle Grundlage schaffen, um Nahrungsmittel von der Verbrauchssteuer zu befreien.
Und was ist mit der NHK zu tun.
Es gibt keine andere Antwort als die Auflösung ihrer Nachrichtenredaktion in der jetzigen Form.
Dass die Regierung Ishiba bei den Wahlen zu beiden Parlamentskammern historische Niederlagen erlitt, war eine natürliche Folge der Wut der Bürger über ihr Auftreten.
Und doch erklärte ein leitender NHK-Politikredakteur in einer Wahlsendung allen Ernstes, dieses Ergebnis sei lediglich die Folge der Politik des verstorbenen Premierministers Abe, weshalb Premierminister Ishiba nicht zurücktreten müsse.
Als ich diese Aussage hörte, zweifelte ich an meinen Ohren.
Und dennoch tritt derselbe Mann noch immer ungestraft mit großer Selbstverständlichkeit auf und befragt als Vertreter der NHK den Premierminister Japans in belehrendem Ton.
Wie soll ein anständiges Japan entstehen, wenn ein solcher Zustand unberührt bleibt.
Mehr noch: Auch auf der Pressekonferenz von Premierministerin Takaichi nach dem jüngsten Gipfeltreffen zwischen Japan und den Vereinigten Staaten stellte derselbe Mann in derselben aufdringlichen Weise Fragen, wie sie zuvor von Oppositionspolitikern gestellt worden waren, und fragte wiederholt, ob die Entsendung maritimer Selbstverteidigungskräfte bereits beschlossen worden sei.
Diese Penetranz.
Diese Unverschämtheit.
Wenn man bedenkt, wem an einer solchen Information am meisten gelegen wäre, dann kann man eine solche Fragestellung nur als ein Verhalten verstehen, das den Interessen Chinas objektiv nützt.
Ich weigere mich, darin noch den Habitus einer Nachrichtenorganisation zu sehen.
Das ist kein Journalismus mehr.
Es ist Lenkung, es ist Eindruckssteuerung, und es ist ein Verrat am Volk.
Von einer Nachrichtenorganisation ist zu verlangen, dass sie Tatsachen erfragt, nicht dass sie die öffentliche Meinung in eine bestimmte Richtung lenkt.
Und doch betreibt dies ausgerechnet die NHK, die sich fortwährend als „öffentlicher Rundfunk“ ausgibt.
Hier liegt eine der tiefsten Pathologien Japans.
Ohne dieses Übel anzugehen, kann es keinen Wiederaufbau Japans geben.
Selbst wenn man die Wirtschaftspolitik korrigiert und die Sicherheitspolitik stärkt, wird das Land von innen zerfallen, wenn der Informationsraum, der täglich in die Köpfe der Bürger eingespeist wird, an seiner Wurzel verdorben bleibt.
Gerade deshalb ist jetzt eine Entscheidung erforderlich.
Für die privaten Sender müssen unverzüglich Frequenzauktionen eingeführt werden, damit ihre anomalen Sonderrechte enden.
Und bei der NHK muss die Nachrichtenredaktion von Grund auf zerschlagen und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
Solange diese beiden Maßnahmen nicht umgesetzt werden, wird sich der japanische Informationsraum nicht normalisieren.
Und ohne diese Normalisierung bleiben auch die Erneuerung der japanischen Politik und der Wiederaufbau Japans als wirklicher Nationalstaat unerreichbar.
Vor einigen Tagen sah ich zufällig eine Nachrichtensendung der NHK am frühen Abend.
Und auch dort zeigte sich wieder ihr übliches Muster.
Was heißt das.
Es heißt, dass die NHK ihre antiamerikanische und anti-Trump geprägte Berichterstattung unablässig fortsetzt.
Der einzige Staat der Welt, mit dem Japan ein festes Bündnis geschlossen hat und auf dessen Schutz es sich verlassen kann, sind die Vereinigten Staaten.
Wenn die Vereinigten Staaten Japan nicht schützen, könnte Japan schon morgen in die Hände des chinesischen kommunistischen Machtapparats geraten, dessen Führung unter Xi Jinping man ohne Übertreibung als eine der schlimmsten Diktaturen der Menschheitsgeschichte bezeichnen kann.
Xi Jinping produziert inzwischen Hunderte von nuklearen Sprengköpfen.
Dass diese auch auf Japan gerichtet sind, ist eine offenkundige Realität.
Im chinesischen Netz finden sich zahllose Stimmen, die davon sprechen, Japan mit chinesischen Atomwaffen mühelos vernichten zu können.
Und in einer solchen Welt verfügen auch Russland und Nordkorea über Atomwaffen.
Welchen Vorteil sollte Japan also daraus ziehen, sich antiamerikanisch auszurichten.
Für wen sendet die NHK eigentlich, und für welches Land.
Diese Leute kassieren hohe Rundfunkgebühren vom Volk und beziehen Spitzengehälter.
Sind sie wirklich Menschen, die für Japan da sind.
Auch der Inhalt jener Berichterstattung entsprach genau dem üblichen NHK-Muster.
Worum ging es.
Ein Staat wie der Iran, der über lange Zeit hinweg auf den Besitz von Atomwaffen hingearbeitet hatte und kurz vor dem Ziel stand, wurde von Trump in einem Moment ausgeschaltet.
Ich sehe darin einen historischen Sieg.
Mit anderen Worten: Der Plan eines weiteren gefährlichen Regimes, in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen, wurde vollständig durchtrennt.
Es ist nicht übertrieben, dies eine große historische Leistung zu nennen.
Und dennoch weigert sich die NHK, diese Tatsache und ihre historische Bedeutung klar anzuerkennen.
Mehr noch: Sie weigert sich, das Volk darüber zu informieren.
Stattdessen zeigt sie dem Publikum Bürger aus dem Großraum Tokio, die ersichtlich nur mit ihrem eigenen Alltag beschäftigt sind und weder über die Weltlage noch über die Zukunft der Menschheit noch über die Zukunft Japans ernsthaft nachdenken.
Sie lässt Frauen oder Mütter mit Kindern sagen, dass sie wegen der höheren Benzinpreise ihre Ausflüge an Feiertagen einschränken müssten.
Und sie präsentiert dies so, als sei dies die entscheidende Frage.
Die NHK hat Japans Besitz von Atomwaffen stets kategorisch ausgeschlossen und über Jahre hinweg auch eine anti-nukleare Haltung gegenüber der Kernenergie vertreten.
Und eben diese NHK vermittelt nun den Eindruck, als sei eine Benzinpreiserhöhung um ein paar Yen wichtiger als die Gefahr, dass ein Staat wie der Iran in den Besitz von Atomwaffen gelangt.
Darin zeigt sich das wahre Wesen dieses Senders in voller Klarheit.
Statt die existenziellen Bedrohungen für den Staat zu thematisieren, bläht er bloß kurzfristige Alltagsunzufriedenheit auf.
Statt die Wirklichkeit der Welt darzustellen, schürt er verengte Emotionen.
Statt dem japanischen Volk die Tatsachen mitzuteilen, die es wissen muss, führt er es in die Irre.
Und all dies betreibt er ganz ungerührt weiter.
Wie kann ein solcher Sender ernsthaft als staatstragender Rundfunk Japans bezeichnet werden.
Frau Premierministerin Takaichi.
Ein solches Verhalten noch länger zu dulden, wäre eine unerhörte Beleidigung Japans und des japanischen Volkes.
Korrekturen reichen nicht mehr aus.
Jetzt braucht es eine Entscheidung.
Wer Japans Sicherheit ernst nimmt und wer sich wirklich um Japans Zukunft sorgt, muss diese abnorme Form der Berichterstattung an der Wurzel korrigieren.
Geschieht das nicht, wird Japan nicht nur von äußeren Bedrohungen, sondern auch von innerem Verfall weiter zerfressen werden.
Sehr geehrte Frau Premierministerin Takaichi,
es darf unter keinen Umständen zugelassen werden, dass die NHK in ihrem jetzigen Zustand fortbesteht.
Sie müssen entscheiden, und die Regierungsparteien müssen entscheiden, und dieser Abnormität muss ein Ende gesetzt werden.
Andernfalls wird es keine Wiedergeburt Japans geben.
Davon bin ich fest überzeugt.
