Erst die Wahrheit ergründen, dann urteilen — Über Black Lives Matter, die Medien und die Freuden einer freien Gesellschaft

2024/04/30

Ich bin überzeugt, dass die wahre Stärke Japans darin liegt, dass es gleich vier Monatszeitschriften gibt, deren Lektüre nicht nur für die Japaner, sondern auch für Menschen in aller Welt unverzichtbar ist.
So ist beispielsweise auch der Artikel von Toshiyuki Hayakawa mit dem Titel „Die sich regenden Bewegungen einer kommunistischen Revolution in den USA“, der in der aktuellen Monatsausgabe von WiLL auf den Seiten 100 bis 105 im dreispaltigen Satz veröffentlicht ist, nicht nur für Japaner, sondern insbesondere für Amerikaner eine unverzichtbare Lektüre.
Jeder, der diese Ausgabe erworben und gelesen hat, wird erkennen, dass sich in den heutigen USA genau das abspielt, was Hayakawa in seiner gründlichen Arbeit beschreibt.
Ich habe keineswegs einen schlechten Eindruck von Naomi Osaka, denke aber, dass man politische Stellungnahmen nicht leichtfertig abgeben sollte.
Ein einzelnes Ereignis allein nach seinem äußeren Erscheinungsbild zu beurteilen, ohne die Wahrheit zu ergründen, birgt die große Gefahr, dass spätere Generationen, sollten die von Hayakawa so eindrucksvoll offengelegten Machenschaften tatsächlich Wirklichkeit werden und eine entsetzliche Situation herbeiführen, zu dem Urteil kommen könnten, dass die damaligen Aktionen dieser Frauen letztlich genau den Drahtziehern in die Hände gespielt haben.
Wenn Schwarze in den heutigen USA tatsächlich diskriminiert würden, könnten sie dann überhaupt in so vielen Bereichen derart erfolgreich sein, und könnte es insbesondere im Sport und in der Musik unzählige schwarze Multimillionäre geben?
Vor allem hätte dann doch niemals ein schwarzer Präsident gewählt werden und gleich zwei Amtszeiten absolvieren können.
Amerika, amerikanische Massenmedien, nein, Massenmedien der ganzen Welt: Wäre es nicht endlich an der Zeit, mit diesem Pseudomoralismus aufzuhören?
Die Einzigen, die sich über euren Pseudomoralismus freuen, sind beispielsweise Menschen wie Xi Jinping.
Wäre es nicht endlich an der Zeit zu erkennen, dass es allein Kommunisten und Totalitaristen sind, die sich an dem im Lager der freien Demokratien grassierenden Pseudomoralismus und der politischen Korrektheit besonders erfreuen?
Überhaupt ist jetzt doch wohl nicht die Zeit, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen.
Ich bin überzeugt, dass das Beste an der amerikanischen Gesellschaft die Atmosphäre ist, die die Zuschauer in den Stadien der Major League Baseball schaffen.
Diese Stadien verkörpern Baseball als „National Pastime“, als nationale Freizeitbeschäftigung.
Jetzt ist dieser Reiz völlig zunichtegemacht.
Für einen Fan wie mich ist die gegenwärtige Atmosphäre in den japanischen Stadien höchst willkommen, und ich freue mich mehr denn je auf die Übertragungen des Profibaseballs.
Ich kann es kaum erwarten, dass es sechs Uhr abends wird und die Abendspiele beginnen.
Ich mochte diese organisierten Fangruppen, die die japanischen Stadien beherrschen, überhaupt nicht.
Ihr Lärm störte mich ungemein.
Deshalb sah ich, nachdem Ichiro in die USA gegangen war, weitaus lieber Major League Baseball als japanischen Baseball.
Doch in diesem Jahr hat sich das vollkommen umgekehrt.
In Japan sind nun jeweils 5.000 Zuschauer im Stadion, ohne laute Rufe und nur mit Applaus, in einer Atmosphäre fast wie in der Major League, sodass man den schnellen Ball des Pitchers in den Fanghandschuh klatschen und den Schlag des Batters hören kann: Zum ersten Mal eröffnet sich eine Welt, in der saubere Treffer die Seele erfrischen und kraftvolle Schläge und Würfe Bewunderung hervorrufen.
In den USA hingegen ist die Situation genau umgekehrt.
Man hält konsequent an Geisterspielen fest, und die Tribünen sind menschenleer, doch dazu werden als Geräuschkulisse irgendwelche Aufnahmen von Zuschauern abgespielt, was unangenehm klingt und das Fehlen jener unbeschwerten Atmosphäre, die das Beste an Amerika ausmachte und durch den „National Pastime“ entstand, nur noch stärker spürbar macht.
Die Atmosphäre des „National Pastime“, die Atmosphäre voll besetzter Sportstätten, die Atmosphäre von Konzerten, die Atmosphäre von Theatern,
all das ist für Totalitaristen und Diktatoren wie die Machthaber der kommunistischen Einparteiendiktatur in China oder die Vertreter des antijapanischen Nationalismus in Südkorea vollkommen überflüssig und nutzlos.
Wegen des Wuhan-Virus, das dieses China über die ganze Welt verstreut hat, werden uns vielfältige Freuden genommen, die im Lager der freien Demokratien, außerhalb von Ländern wie China, selbstverständlich waren.
Wer hat sie uns genommen?
Ironischerweise hat Xi Jinping, der oberste Machthaber Chinas, eines Landes, das unsere Freuden nicht als Wert anerkennt, uns eben diese Freuden genommen, die für uns einen absolut unverzichtbaren Wert darstellen.
Und dennoch stiften die amerikanischen Dummköpfe, ganz im Sinne von Xi Jinpings Machenschaften, immer wieder Unruhe in den USA, jenem Land, in dem ihr eure Freiheit genießt.
Immer wieder greifen sie die Trump-Regierung an.
Solltet ihr nicht einmal gründlich darüber nachdenken, wem ihr damit dient?
Euer Mangel besteht schon darin, dass ihr nicht einmal wisst, wo Peking und Tokio im Verhältnis zueinander liegen.
Ihr kennt nicht einmal den Unterschied zwischen China und Japan.
Ohne die tatsächlichen Verhältnisse in China oder Südkorea zu kennen, erdreistet ihr euch, Japan zu kritisieren,
und genau diese Oberflächlichkeit im schlechten Sinne ist euer Mangel.
Geht Black Lives Matter diesmal nicht zu weit?
Ist das nicht allzu töricht?
Sind unter den Multimillionären im amerikanischen Sport und in der amerikanischen Musik nicht mit großem Abstand mehr Schwarze vertreten?
Habt ihr überhaupt die Geldquellen der Organisationen untersucht, die Black Lives Matter anführen, oder die tatsächlichen Hintergründe ihrer Aktivisten, bevor ihr euch ihnen anschließt?
Wenn ihr bloß unwissende Dummköpfe seid, die sich lediglich an Unruhen beteiligen, werdet ihr es zu nichts Besonderem bringen, ob ihr nun weiß oder schwarz seid.
Und folglich werdet ihr auch keine Spitzenverdiener werden.
Um es mit euren Worten zu sagen: Dass ein solcher Mensch ein „Loser“ ist, wäre doch nur selbstverständlich.
Man sollte die Wahrheit kennen, bevor man über etwas urteilt.
Das ist die selbstverständliche Haltung eines Menschen, der über Intelligenz verfügt und im 21. Jahrhundert lebt.
War es Präsident Trump, der uns unsere Freuden genommen hat?
Das war er doch nicht.
Dass es China war, liegt doch auf der Hand.
Oder verschweigt man auch in den USA aus Rücksicht auf China die gesamte Vorgeschichte des Wuhan-Virus und schürt lediglich die Angst vor dem Virus, wie es die japanische Zeitung Asahi Shimbun und Fernsehmedien wie die NHK tun?
Das ist doch wohl nicht der Fall.
Präsident Trump hat es doch unmissverständlich ausgesprochen: „China-Virus“.
Niemand anderes als Obama hat dieses China ermutigt und zugelassen, dass das Südchinesische Meer zu einer Militärbasis ausgebaut wurde.
Eigentlich war gerade er für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten ungeeignet.
Er hat Xi Jinping bestärkt, und das Ergebnis ist die gegenwärtige Notlage der Welt.
Als er gegen China hätte vorgehen müssen, nutzte er seine präsidialen Privilegien voll aus, um die größten Stars der Rockmusik zu Konzerten ins Weiße Haus einzuladen, und gefiel sich dabei selbst.
Einmal lud er Paul McCartney ein, ein anderes Mal Bruce Springsteen und andere und verbreitete so das Bild eines großen Musikkenners und Musikfreundes.
Obama ist schwarz.
Wer soll ihn diskriminiert haben?
Es versteht sich von selbst, dass es keinerlei Verbrechen ist, im Weißen Haus ein Rockkonzert zu veranstalten, weshalb er auch nicht verhaftet wurde.
Da er kein Verbrecher war, wurde er auch nicht von Polizisten verhaftet oder festgehalten.
Bezeichnet man es in den heutigen USA als Diskriminierung, gegen Verbrecher vorzugehen?

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