Offener Brief an die Süddeutsche Zeitung – Zusammenarbeit mit der Asahi Shimbun, antijapanische Berichterstattung und der doppelte Maßstab der „Alleinherrschaft“

2017-6-20
Sehr geehrte Damen und Herren der Süddeutschen Zeitung,
Auch die Titelseite der gestrigen Asahi Shimbun war von einer kaum in Worte zu fassenden Schrecklichkeit.
Sie schrieb in ihrer Schlagzeile über die Tatsache, dass der Premierminister einen Freund hat, mit dem ihn eine mehr als vierzigjährige Freundschaft verbindet, als wäre dies etwas Böses.
Was, um alles in der Welt, ist mit dem Verstand dieses Zeitungsunternehmens geschehen?
Ihre Zeitung ist in Deutschland so einflussreich, dass Ihre Tokioter Korrespondenten in Zusammenarbeit mit diesem Unternehmen, der Asahi Shimbun, fortwährend Artikel antijapanischer Propaganda geschrieben haben und dies schließlich dazu geführt hat, dass eine Meinungsumfrage in Deutschland ergab, dass etwa die Hälfte der Deutschen antijapanische Gefühle hegt.
Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, möchte ich Ihnen eines sagen.
Kein einziger Japaner hegte gegenüber dem weit entfernten Land Deutschland oder seinem Volk irgendwelche Abneigung.
Heute jedoch empfinde zumindest ich wegen des Verhaltens Ihrer Korrespondenten Zorn.
Wenn ich noch eines hinzufügen darf: Japan und die Japaner haben seit Beginn der überlieferten Geschichte niemals andere Länder verunglimpft oder andere Völker gehasst.
Ganz im Gegenteil: In der Zeit der drei Reiche Baekje, Goguryeo und Silla, als die koreanische Halbinsel letztmals auf der Bühne der Weltgeschichte erschien, nahm Japan die Angehörigen des Königshauses von Baekje, die nach ihrer Niederlage gegen Silla geflohen waren, in einem Teil der Präfektur Shiga auf und die Angehörigen des Königshauses von Goguryeo im nordwestlichen Teil der Kantō-Region; ein solches Land war Japan.
Es ist zugleich ein Land, von dem man ohne jede Übertreibung sagen kann, dass es das einzige Land der Welt war, das kein Sklavensystem besaß.
Grundsätzlich hegen Japaner keinen Hass gegenüber anderen.
Nun bezeichnete die Asahi Shimbun die Abe-Regierung, die erst seit wenigen Jahren an der Macht war, als „Alleinherrschaft“ und löste nach der Moritomo-Gakuen-Affäre einen weiteren Aufruhr aus, um diese Regierung zu stürzen und die Macht der Liberaldemokratischen Partei zu schwächen, wobei sie auch andere Medien, angefangen mit NHK, mit hineinzog.
Aus irgendeinem Grund fiel der Zeitpunkt auf seltsame Weise mit den Tagen zusammen, an denen Nordkorea Raketen abschoss.
China verletzt nahezu täglich japanisches Hoheitsgebiet.
In einer solchen internationalen Lage führten sie mit einer Boshaftigkeit, die nicht zu übertreffen ist, Angriffe auf die Regierung, um Shinzō Abe, den herausragendsten Politiker der heutigen Welt, anzugreifen.
Es war ein Artikel, der symbolisch für jene Medien stand, die genau entsprechend der Gehirnwäscheoperation, welche die Besatzungspolitik des GHQ den Japanern der Nachkriegszeit eingepflanzt hatte – Japan zu spalten und sie dazu zu bringen, ihre Führungspersönlichkeiten als Feinde zu betrachten –, fortwährend Angriffe auf die Regierung wiederholten, Japans nationale Stärke schwächten und sich somit für die Schwächung Japans einsetzten,
doch Ihre Zeitung hat gewiss niemals in gleicher Weise wie die Asahi Shimbun über die deutsche Politik unter den sechzehn Jahren Kanzlerschaft Kohls, den sechzehn Jahren Kanzlerschaft Merkels und den zweiunddreißig Jahren der CDU geschrieben, diese als „Kohl-Alleinherrschaft“, „Merkel-Alleinherrschaft“ oder „CDU-Alleinherrschaft“ abgestempelt und Artikel verfasst, die darauf abzielten, sie zu schwächen.
Ihre Zeitung, die das weit entfernte Japan herabgewürdigt, es zu einem ebenso bösen Land wie das der Nazis gemacht und dadurch auf geschickte Weise das Böse des eigenen Landes abgeschwächt hat,
hat gewiss niemals wie die Asahi Shimbun eine Reihe erfundener Artikel über die Trostfrauen, das Massaker von Nanking, den Wettbewerb im Töten von hundert Menschen oder die angeblich vom japanischen Militär erzwungenen Selbsttötungen der Einwohner Okinawas veröffentlicht, um das eigene Land herabzuwürdigen und zu verachten,
und gewiss auch niemals fortwährend Berichte veröffentlicht, deren Zweck darin bestand, Deutschland in der internationalen Gemeinschaft für immer als politischen Gefangenen festzuhalten.
Doch die Asahi Shimbun, mit der Ihre Zeitung zusammenarbeitet, tut genau dies bis zum heutigen Tag.
Haben Sie auch nur ein einziges Mal auf Ihrer Titelseite einen Artikel veröffentlicht, der durch manipulative Darstellung den Eindruck erweckte, es sei etwas Böses, dass Kanzler Kohl oder Kanzlerin Merkel einen Freund hatten, den sie seit vierzig Jahren kannten, um sie dadurch herabzuwürdigen?
Artikel, die Japan herabwürdigen, mögen Sie geschrieben haben, doch um das eigene Land und den eigenen Kanzler herabzuwürdigen, haben Sie gewiss niemals einen derart kindischen Artikel geschrieben, der selbst hinter dem Niveau eines Kindergartenkindes zurückbleibt.

コメントを残す

メールアドレスが公開されることはありません。 が付いている欄は必須項目です


上の計算式の答えを入力してください