Japan und die koreanische Halbinsel im Altertum — Überlieferungen im Samguk Sagi und Fragen des Geschichtsverständnisses
2024/03/14
Dies ist der Ursprung der antijapanischen Ideologie der Menschen auf der koreanischen Halbinsel.
Der Grund, weshalb Koreaner Menschen aus der Provinz Jeollanam-do diskriminieren, liegt darin, dass diese Region von den Wa beherrscht wurde, also zum Gebiet von Wa (Japan) gehörte.
12. März 2019
Ein belesener Freund kaufte mir die WiLL-Sonderausgabe „Rekishitsū“ zur April-Ausgabe mit dem Titel „Countdown zum Verschwinden ‚Koreas‘ im Jahr 202X“ und sagte: „In dieser Zeitschrift steht ein Beitrag, der das belegt, was du neulich angesprochen hast.“
Diese Ausgabe ist eine Pflichtlektüre für alle japanischen Bürger.
Ich möchte Sie bitten, sich umgehend zur nächstgelegenen Buchhandlung zu begeben und sie zu kaufen.
Jeder wird zustimmend nicken und sagen: „Jetzt verstehe ich.“
Wer davon bisher nichts wusste, wird dafür sehr dankbar sein.
Anmerkung: Der zwischen Sternchen stehende Text stammt von mir.
Im Altertum waren es die Wa, die die koreanische Halbinsel beherrschten.
*Dies ist der Ursprung der antijapanischen Ideologie der Menschen auf der koreanischen Halbinsel.
Mit anderen Worten: Die Koreaner verkörpern das „abgrundtiefe Böse“ und die „glaubhaft klingende Lüge“.
Der Grund, weshalb Koreaner Menschen aus Jeollanam-do diskriminieren, liegt darin, dass Jeollanam-do eine von den Wa beherrschte Region war, ein Gebiet, das zu Japan gehörte.
Das ist es, was ich erkannt habe.
Die Koreaner wissen das.
Mit anderen Worten: Sie lügen durch und durch.
Eine echte Freundschaft zwischen Japan und Korea wird erst dann möglich, wenn die Koreaner von der Erkenntnis ausgehen, dass dies eine eindeutige, unveränderliche historische Tatsache ist.
Solange sie ihre eigene Geschichte weiterhin leugnen, werden die Koreaner für immer ein abnormes Volk bleiben.
Die Koreaner werden als solche Toren weiterleben.
Es ist offensichtlich, dass wir nicht länger untätig zusehen sollten, wie solche Toren weltweit Lügen verbreiten, um Japan herabzusetzen.
Ich habe nicht nur jedes Recht, Kenzaburō Ōe und seinesgleichen als Abschaum zu bezeichnen, sondern der japanische Staat muss ihnen auch eine gewaltige Summe für den Schaden zahlen, den sie verursacht haben.*
[Anmerkung zur Übersetzung: Im deutschen Ausgangstext des vorherigen Übersetzungsschritts bedeutet der unmittelbar vorangehende Satz, dass „der japanische Staat an sie zahlt“.
Möglicherweise waren im ursprünglichen Text Zahlungspflichtiger und Zahlungsempfänger umgekehrt gemeint.
Da dies nicht überprüft werden konnte, wurde die Formulierung unverändert übersetzt.]
Yōjirō Satō — Schriftsteller und Professor an der Kunstfakultät der Nihon-Universität
Obwohl viele Japaner über die unwahren Behauptungen der Koreaner bestürzt sind, glauben sie noch immer, dass zahlreiche kulturelle Errungenschaften über das alte Korea auf den japanischen Archipel gelangt seien.
Man sollte sich nicht von neu geschaffenen Begriffen wie „Toraijin“ täuschen lassen.
Japanisches Blut im Königshaus von Silla
Viele der japanischen Wörter, die wir heute verwenden, wurden seit der Meiji-Zeit von Intellektuellen wie Nishi Amane, Nakae Chōmin und Fukuzawa Yukichi ins Japanische übertragen, als neue kulturelle Vorstellungen ins Land kamen.
Dabei berücksichtigten sie die Gesamtbedeutung und die feinen sprachlichen Nuancen.
Deshalb stimmen manche dieser Wörter nicht mit ihrer ursprünglichen Bedeutung überein.
Außerdem verändern und wandeln sich Wörter im Laufe der Zeit.
Ein Beispiel ist das Wort „Geschichte“, auf Japanisch „rekishi“.
Das Zeichen „reki“ bedeutet, etwas klarzumachen, also etwas deutlich werden zu lassen, während „shi“ das Schreiben bezeichnet.
Geschichte bedeutet demnach, Sachverhalte durch schriftliche Darstellung deutlich zu machen.
Durch die Schrift können wir die Geschichte zurückverfolgen.
Bei Mythen, Volksmärchen, Überlieferungen und Legenden wird jedoch nicht schon deshalb unmittelbar Geschichte daraus, weil schriftliche Aufzeichnungen vorliegen.
Um sie als Geschichte gelten zu lassen, sind materielle Belege erforderlich.
Geschichte wird von den Siegern geschrieben.
Und diejenigen, die dies tun, sind wir Menschen.
Hinzu kommt, dass menschliche Gefühle komplex sind.
Es wird sowohl Ansprüche auf Legitimität als auch Übertreibungen geben.
Doch mit den Jahren nimmt die Zahl der Menschen ab, die darüber Bescheid wissen, und die Möglichkeiten zur Überprüfung werden geringer.
Das ähnelt einer polizeilichen Vernehmung: Nur weil ein Verdächtiger gesteht, steht noch nicht unmittelbar fest, dass er der Mörder ist.
Erst wenn man den Tatort untersucht und materielle Beweise findet, die mit dem Geständnis übereinstimmen, wird der Verdächtige als Täter identifiziert.
So verstehe ich historische Erkenntnis.
Deshalb halte ich den Ansatz für zutreffend, anhand schriftlicher Aufzeichnungen nach dem Täter zu suchen und anschließend den Tatort aufzusuchen.
In diesem Sinne besuche ich seit mehr als dreißig Jahren Schreine.
Dort gibt es Legenden und Überlieferungen, die sich von der „offiziellen Geschichtsschreibung“ unterscheiden, und ich habe Freude daran, sie zu erforschen.
Auch die Beziehungen zwischen der koreanischen Halbinsel und Japan lassen Geschichte aus einem anderen Blickwinkel als dem der „offiziellen Geschichtsschreibung“ erkennen.
Die koreanische Halbinsel und Japan liegen geografisch nahe beieinander.
Bei der Gestaltung ihrer jeweiligen Geschichte gab es Zeiten der Nähe und Zeiten des Konflikts.
Doch das japanische und das koreanische Geschichtsverständnis unterscheiden sich in jüngerer Zeit erheblich.
Wir betrachten Fairness, Gerechtigkeit und Unparteilichkeit als Grundlagen der Demokratie.
Dasselbe gilt für das Geschichtsverständnis.
Jeder Staat kann aus übermäßiger Sorge um sein Ansehen und seine Selbstachtung dazu neigen, die Sichtweise des anderen nicht anzuerkennen.
Dadurch kann er auch seine eigene Geschichte verzerren.
Geht dies zu weit, kann es zu Nationalismus und diskriminierenden Einstellungen führen.
Wie in der Demokratie führt auch hier die offene, öffentliche, faire und unparteiische Untersuchung der miteinander verflochtenen Geschichte zu einem angemessenen Geschichtsverständnis.
Das Schriftzeichen „公“, das „öffentlich“ bedeutet, soll übrigens die Gestalt eines Menschen darstellen, der beide Ellbogen hebt.
Wer die Ellbogen hebt, kann nicht viele Dinge an sich drücken.
Mit anderen Worten: Es bedeutet, nicht habgierig zu sein.
Dagegen bezeichnet „禾“, der Bestandteil des Schriftzeichens „私“, Getreide.
Es steht für Eigentum.
Das Zeichen „私“ bedeutet, dieses Eigentum an sich zu ziehen und dadurch den Menschen das Leben schwer zu machen.
Mit anderen Worten: Es bedeutet Habgier.
Ein Mensch, der sich von Eigennutz und persönlicher Gier leiten lässt, kann kein dem Gemeinwohl verpflichteter Amtsträger sein.
Die heutigen Politiker sind lauter Privatpersonen, die immer wieder in Korruption und unzulässige Spenden verwickelt sind.
Es ist auch eine Tatsache, dass solche Politiker Geschichte machen.
Es mag Menschen gegeben haben, die den Willen hatten, zum Wohle aller gute Politik zu betreiben.
Wäre die Welt jedoch friedlich und ruhig, wäre auch die Geschichte ruhig, und es gäbe wenig aufzuzeichnen.
Sowohl in der japanischen als auch in der Weltgeschichte werden vor allem außergewöhnliche gesellschaftliche Ereignisse aufgeführt.
Denkt man an die Taika-Reform, die Errichtung des Kamakura-Shogunats oder die Meiji-Restauration, erkennt man, wie grundlegend sich Politik und Gesellschaft veränderten.
Geschichte ist die Aufzeichnung solcher Ereignisse.
Dass wir heute über Geschichte sprechen können, verdanken wir dem Umstand, dass verschiedene Bücher erhalten geblieben sind, darunter das Kojiki und das Nihon Shoki.
Als offizielle Geschichte Koreas ist das Samguk Sagi bekannt.
Es ist das älteste erhaltene Geschichtswerk der koreanischen Halbinsel.
Kim Busik und andere verfassten es im Auftrag Injongs, des siebzehnten Königs von Goryeo.
Es behandelt die Zeit der Drei Reiche bis zum Ende des vereinigten Silla.
Die Zusammenstellung begann 1143 und wurde zwei Jahre später abgeschlossen.
Als erste offizielle Geschichtsdarstellung ist es tatsächlich vergleichsweise jung.
Es entstand mehr als vierhundert Jahre nach dem Nihon Shoki, das 720 fertiggestellt wurde.
Möglicherweise beruhte es auf älteren Schriften, doch diese sind nicht erhalten.
Im ersten Buch der Silla-Annalen des Samguk Sagi steht über Talhae, den vierten König von Silla, der von 57 bis 80 regierte, Folgendes:
„Als Talhae den Thron bestieg, war er zweiundsechzig Jahre alt.
Sein Familienname war Seok, seine Königin war Frau Ahyo.
Ursprünglich wurde er im Land Tanba geboren.
Dieses Land liegt tausend Ri nordöstlich von Wa.“
[Anmerkung zur Übersetzung: Im deutschen Ausgangstext steht „Tanba“.
Die Landesbezeichnung und ihre Schreibweise konnten jedoch nicht mit dem klassischen Original abgeglichen werden.]
Im Original heißt es: „Überquert man vom Land der Königin aus das Meer etwa tausend Ri nach Osten, gibt es ein weiteres Land, dessen Bewohner alle zum Volk der Wa gehören.“
[Anmerkung zur Übersetzung: Auch dieses Zitat wurde aus dem Deutschen übertragen und stellt keine Wiedergabe des klassischen chinesischen Originalwortlauts dar.]
Ein Mann aus diesem Land wurde der vierte König von Silla, und seine Abstammungslinie setzte sich über Generationen im Königshaus von Silla fort.
Über Hogong, den damaligen obersten politischen Amtsträger, heißt es: „Er war ursprünglich ein Mann aus Wa und kam einst mit einer Kalebasse an der Hüfte nach Silla.
Deshalb wurde er Hogong genannt.“
Talhae berief diesen Mann in ein hohes Regierungsamt.
Das bedeutet, dass Menschen aus Wa die Grundlagen Sillas schufen.
Wie würden die Koreaner die Darstellung erklären, dass Menschen aus Wa die Grundlagen des heutigen Korea geschaffen hätten?
Sie sagen: „Der Tennō ist ein Mann aus Baekje, und die Koreaner haben Japan geschaffen.“
Doch wo sind die Belege dafür?
Dieser Beitrag wird fortgesetzt.
