Chinas Expansion bei Kernkraft und Eisenbahnen und die Kritik an Japans Massenmedien

Mai 2018
Tomoo Hirooka, Präsident der Asahi Shimbun, hielt am letzten Tag des sommerlichen Koshien-Turniers die Abschlussrede.
Es war ein ungewöhnlich düster wirkender Tag.
Damals befand sich der Oberschulbaseball in einer Ära des auf Durchhaltewillen gegründeten Baseballs, in der die traditionsreichen Baseballschulen ihre Blütezeit erlebten; vielleicht ist dies deshalb ein passender Vergleich.
Auf Einladung der chinesischen Regierung blieb er länger als einen Monat in China und vernachlässigte dabei sogar die Hauptversammlung.
Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde die Asahi Shimbun in kaum vorstellbarem Maße chinafreundlich.
Dies zeigte mit größtmöglicher Deutlichkeit, dass die Asahi zur Vorhut der gegen Japan gerichteten chinesischen Propaganda geworden war.
Danach setzte die Asahi Shimbun ihre Herabwürdigung des japanischen Staates und seines Volkes fort.
Die Asahi Shimbun hat über die öffentliche Entwicklungshilfe astronomische Summen unserer Steuergelder nach China fließen lassen.
Es ist inzwischen eine offensichtliche Tatsache, dass Katsuichi Hondas „Reise nach China“ einer der Faktoren war, die das Wachstum der kommunistischen Einparteiendiktatur und ihre überzogenen Vorhaben begünstigten.
Seit der Hirooka-Linie müssen auch sämtliche heutigen Leitartikler China besucht haben.
Neulich kam mir der Gedanke, dass viele von ihnen China in enger Verbindung mit der Kommunistischen Partei Chinas besucht haben mussten.
Zugleich war ich plötzlich davon überzeugt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie alle in eine Honigfalle getappt waren, nahezu hundert Prozent betrug.
Ich bin der Mensch, der Kyoto weltweit am häufigsten besucht.
Nicht nur Kyoto, sondern auch Osaka ist in den vergangenen Jahren von chinesischen Touristen überflutet worden.
Der Text behauptet, koreanische Frauen seien mit ihrem natürlichen Gesicht, ohne plastische Chirurgie, ziemlich hässlich.
Unter chinesischen Frauen gibt es dagegen ebenso wie unter japanischen Frauen viele schöne Frauen.
Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass auch ihre Ausstrahlung der japanischer Frauen sehr ähnlich ist.
Immerhin handelt es sich um ein Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern.
Schon aus Gründen der Wahrscheinlichkeit dürfte es nicht besonders schwierig sein, eine schöne Frau zu finden.
Als ich dies einem bücherbegeisterten Freund erzählte, antwortete er:
„Das stimmt.
China ist ein Land mit einer ethnisch gemischten Bevölkerung.
Früher schenkten die Nachbarländer China Prinzessinnen von der koreanischen Halbinsel, und China wurde alle paar Jahrhunderte von anderen Völkern erobert.“
Außerdem gab es in Japan, besonders in der Oberschicht, die Tradition, dass es „eine Schande ist, die Einladung einer Frau abzulehnen“.
Auf Seite acht der heutigen Yomiuri Shimbun standen große Schlagzeilen wie „Exportoffensive bei Kernkraft und Eisenbahnen“, „Säulen der Infrastruktur der Neuen Seidenstraße“ und „Technologischer Fortschritt und zunehmende Eigenproduktion“.
Es handelte sich wohl um eine Artikelserie.
Es war der zweite Teil von „Vierzig Jahre Reform und Öffnung“ mit dem Titel „Wissenschaftsmacht“.
Ich dachte sofort: „Was ist das?“
Wie meine bisherigen Vermutungen ist auch diese zu nahezu hundert Prozent richtig.
Die von Mizuho Fukushima, Naoto Kan und Masayoshi Son vorangetriebene und von der Asahi Shimbun angeführte Anti-Atomkraft-Bewegung ist zu einem bedeutenden Faktor für Chinas Exportstrategie bei Kernkraft und Eisenbahnen geworden.
Es besteht kein Zweifel daran, dass Japan Chinas größter Konkurrent in den Bereichen Kernkraft und Eisenbahnen ist.
In den Bereichen, die die Säulen der chinesischen Exportstrategie bilden, ist Japan China ein Dorn im Auge.
Japan, oder vielmehr die Asahi Shimbun, wünscht sich mit dem Pseudomoralismus eines Kindergartenkindes den Niedergang der Kerntechnik.
Wenn dies geschieht, wird es in jeder Hinsicht ein großer Erfolg sein.
Als Erstes wird sich China darüber freuen, als Zweites die koreanische Halbinsel.
Da sich Chinas Einflussoperationen bis in alle Winkel der Welt ausgebreitet haben, berichten die meisten Massenmedien weiterhin nicht über die in den vergangenen Jahren häufig auftretende PM2,5-Verschmutzung.
Ich kann sie erkennen, wenn ich von meinem Zuhause aus den Himmel über Umeda betrachte.
Wenn ich vorsichtshalber die Lage in China überprüfe, finde ich verstreute schwarze Markierungen, die kaum vorstellbare PM2,5-Belastungswerte anzeigen.
Selbst PM2,5 wird häufig vom Wind in die Höhe getragen.
Unser Nachbar China verfolgt den Plan, bis 2030 mehr als hundert Kernreaktoren zu betreiben und damit den USA Konkurrenz zu machen.
Alle Leitartikler der Asahi Shimbun, die sich hartnäckig gegen die Kernenergie wenden, müssen in eine chinesische Falle getappt und vollständig vereinnahmt worden sein.
Der folgende Text stammt aus der Yomiuri Shimbun.
Exportoffensive bei Kernkraft und Eisenbahnen
Auf einer Küstenstraße, die von Häusern mit Strohdächern gesäumt wird, fahren Lastwagen hin und her, während Rauch über die Straße zieht.
Ihr Ziel ist das Kernkraftwerk Shidaowan in Rongcheng in der Provinz Shandong, nahe dieser Hafenstadt, in der die Fischzucht floriert.
Auf dem Gelände sind mehrere Kräne zu sehen, und der Bau eines Demonstrationsreaktors für einen gasgekühlten Hochtemperaturreaktor, der als Reaktor der nächsten Generation gilt, schreitet voran.
Japan verfügt ebenfalls über Forschungsreaktoren für Grundlagenexperimente, doch dies ist weltweit der erste Demonstrationsreaktor zur Erprobung der Stromerzeugung.
Liu Xugang, zweiundvierzigjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter der Tsinghua-Universität und mit Kernkraftwerken vertraut, erklärt: „Der Betrieb wird Ende dieses Jahres aufgenommen.
Wir erwarten zahlreiche neue Erkenntnisse.“
In China, das beim Bau von Kernkraftwerken hinter Japan, den USA und Europa zurückgeblieben war, begann das Kernkraftwerk Qinshan in der Provinz Zhejiang erst 1991 mit der Einspeisung von Strom.
Es kam auch vor, dass Delegationen eines japanischen Verbandes der Elektrizitätswirtschaft das Kraftwerk besuchten, um beim Festziehen der Schrauben an den Rohrleitungen zu helfen.
Danach führte China jedoch auch Technologien aus den USA, Frankreich, Russland und anderen Ländern ein und setzte verstärkt auf die Ausbildung von Fachkräften.
Nach Angaben des japanischen Verbandes der Atomindustrie waren im Januar 2018 siebenunddreißig Kernreaktoren in Betrieb, womit China weltweit nach den USA und Frankreich an dritter Stelle stand.
In Japan dagegen sind die meisten Reaktoren aufgrund der verschärften Vorschriften nach dem Unfall von Fukushima Daiichi abgeschaltet.
Mit dem Ziel, zu einer „führenden Kernenergienation“ zu werden, beschleunigt China den Bau, um den heimischen Energiebedarf zu decken und die Treibhausgasemissionen zu senken.
Bis 2030 sollen mehr als hundert Kernreaktoren in Betrieb sein, womit das Land mit den USA gleichziehen würde.
Auch bei den Hochgeschwindigkeitsbahnen hat China durch die Einführung ausländischer Technologien den Abstand zum Ausland verringert.Mai 2018
Bis zum August vor vier Jahren war es die Asahi Shimbun, die Japan beherrschte.
Um einen ihrer Lieblingsbegriffe zu verwenden: Es ist eine offensichtliche Tatsache, dass die Asahi Shimbun als Japans Nazis sämtliche Bereiche beherrschte.
Es steht außer Zweifel, dass alle Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Tokio, einschließlich der Sonderermittlungsabteilung, die Asahi Shimbun abonniert hatten und lasen.
Mehr noch: Ein Artikel von Masayuki Takayama, dem einzigen Journalisten der Nachkriegszeit, zeigt dies deutlich.
Demnach griff die Asahi Shimbun bei Generalstaatsanwälten, die sich nicht nach ihren Wünschen richteten, Frauenaffären und andere Fragen auf, berichtete darüber ebenso ausführlich wie in ihrer heutigen Kampagne zum Sturz der Regierung und drängte sie wiederholt aus dem Amt.
Es besteht kein Zweifel daran, dass Chinesen direkt oder indirekt verschiedene Einflussoperationen durchführen, um Japans Kernkraft und Eisenbahnen als ihre stärksten Konkurrenten auf dem Weltmarkt zu diskreditieren.
Japan hat mit dem Bau des linearen Shinkansen begonnen, der weltweit fortschrittlichsten Eisenbahntechnologie, mit der es China noch weiter hinter sich lassen wird.
Gegen japanische Großbauunternehmen, die über Spitzentechnologien verfügen, auf die Japan stolz ist und die weltweit anerkannt werden, wird wegen „Bieterabsprachen“ auf eine Weise ermittelt, die selbst ehemalige Staatsanwälte infrage stellen.
Es liegt auf der Hand, dass China das einzige Land der Welt ist, das sich darüber freut.
Im Folgenden wird der Artikel der Yomiuri Shimbun aus dem vorherigen Abschnitt fortgesetzt.
Auch bei Hochgeschwindigkeitsbahnen hat China durch die Einführung ausländischer Technologien den Abstand zum Ausland verringert.
Im September 2005 nahm der Hochgeschwindigkeitszug „Fuxing“, der mit dreihundertfünfzig Kilometern pro Stunde die weltweit höchste Geschwindigkeit aufweist, den Betrieb auf.
Der Zug, dessen Name auf den Slogan der Regierung Xi Jinpings „Die große Wiedergeburt der chinesischen Nation“ zurückgeht, verbindet Peking mit dem etwa eintausenddreihundert Kilometer entfernten Shanghai in viereinhalb Stunden.
China hat Eisenbahntechnologien aus Japan, Deutschland und anderen Ländern eingeführt, doch Yang Zhongping, siebenundvierzigjähriger Professor an der Pekinger Jiaotong-Universität, erklärt: „Der Fuxing ist ein ‚rein einheimisches‘ Produkt, bei dem China von der Konstruktion bis zu den Tests alles eigenständig durchgeführt hat.
Die Technologie hat die nächste Stufe erreicht.“
Im Rahmen der Initiative „Ein Gürtel, eine Straße“ strebt China den Export seiner Infrastrukturtechnologien ins Ausland an.
Die beiden Säulen sind Kernkraftwerke und Hochgeschwindigkeitsbahnen.
Bei einem Symposium zur Kernkraftindustrie am 10. April in Tokio stellte ein leitender Mitarbeiter eines chinesischen Unternehmens, das am Export von Kernkraftwerken beteiligt ist, den einheimischen Reaktor „Hualong One“ vor und betonte: „Mit unseren nuklearen Sicherheitssystemen können wir die Anforderungen unserer Kunden vollständig erfüllen.“
Hualong One ist ein neuer Reaktortyp, der auf französischer Technologie beruht.
Unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus dem Unfall von Fukushima Daiichi soll er auch gegen schwere Erdbeben und Tsunamis gewappnet sein.
Er wurde bereits nach Großbritannien, Argentinien und in andere Länder exportiert.
Auch bei Hochgeschwindigkeitsbahnen wurden Bauaufträge aus Laos, Indonesien und anderen Ländern gewonnen.
Professor Yang erklärt: „Unsere Stärke liegt darin, dass wir Fahrzeuge entwickelt haben, die den unterschiedlichen Geländeformen und Klimabedingungen Japans gerecht werden.“
Japan versucht ebenfalls, Kernkraftwerke und Hochgeschwindigkeitsbahnen zu verkaufen, doch China, sein ehemaliger „Schüler“, ist zu einem starken Konkurrenten geworden.
Allerdings verfügt Hualong One über keine Betriebserfahrung, und es ist unklar, ob er Unfälle und Störungen tatsächlich bewältigen kann.
Ein japanischer Forscher weist auf die mangelnde Transparenz bei der Offenlegung von Informationen hin: „Sobald die Technologie etabliert ist, dürfen Ausländer die Anlagen nicht mehr betreten.“
Auch bei Hochgeschwindigkeitsbahnen sind zahlreiche Projekte wegen aggressiver Methoden und allzu optimistischer Einschätzungen bei der Auftragsannahme ins Stocken geraten.
Wei-Yue Zhou, fünfundfünfzigjähriger Professor an der Universität Guangxi und Spezialist für den nuklearen Brennstoffkreislauf, betont: „Von Japan mit seiner langjährigen Erfahrung gibt es noch viel zu lernen.“
Andererseits sind die Betriebsdaten von Kernkraftwerken und Hochgeschwindigkeitsbahnen auch für Japan, dessen Forschungsausgaben stagnieren, wertvolle Grundlagen für Forschung und Entwicklung.
Watanabe Keisuke, sechsundsechzigjähriger Forscher am Institut für die Erforschung der Elektrizitätswirtschaft im Ausland, erklärt auf Grundlage seiner dreißigjährigen Beobachtung Chinas: „Japan ist für Chinas Entwicklung notwendig, und auch Japan kann China nutzen.
Wir sollten unsere Beziehungen strategisch aufbauen.“

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